Bulletproof Rezept: Reichhaltiger Schokopudding (Keto/Paleo)

Sündig schokoladiger Pudding mit nur 2g Kohlenhydraten

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Bulletproof Rezept: Reichhaltiger Schokopudding (Low Carb/Paleo)

Bin ich jetzt auch schon auf den “Bulletproof Bandwagon” aufgesprungen? Ich wünschte, ich könnte diese Frage mit einem klaren “Nein!” beantworten – das wäre allerdings nur die halbe Wahrheit. Zugegeben, wer sich auch nur ein bisschen in der Paleo Community umgesehen hat, der wird sicherlich das eine oder andere Mal über den Begriff “Bulletproof” (dt. “kugelsicher”) gestolpert sein. Selbst die Keto-Szene und Atkins-Anhänger haben sich des viel gehypten “Bulletproof Coffee” angenommen und diesen begeistert in ihren täglichen Mahlzeitenplan integriert. “Low Carb, High Fat, Clean Eating und Moderate Protein” – das sind die vier Schlagworte die wohl am präzisesten die “Bulletproof Diät” umschreiben. In diesem Beitrag möchte ich mich (noch) nicht zur “Bulletproof Diät” an und für sich äußern, sondern erstmal die Rezepte für sich sprechen lassen. Dieser Post ist sozusagen ein Geschmackstest und geteiltes Rezept in einem.

Ohne jetzt irgendjemandem auf die Füße treten zu wollen: ich mag keine Hypes. Wirklich nicht! Tatsächlich gehöre ich zu den Leuten, die freiwillig jeden Trends aus dem Weg gehen, sobald diese mit einstimmigen “Ooohs” und “Aaaahs” begleitet werden. Ich weiß nicht warum, aber mich törnt es einfach ab das zu tun, was alle machen, um dann ich Chor mitzujubeln. Das ist einfach nicht mein Ding.

Dass ich jetzt auf einmal die “Bulletproof Diät” teste finde ich, wahrscheinlich mehr als alle anderen, absolut lächerlich! Lasst mich jedoch erklären: Vor ein Paar Wochen hatte ich die Gelegenheit das dazugehörige Audiobook zu hören. Aus Langweile tat ich es dann auch (kennt ihr bestimmt, man muss die Bude schrubben und dann freut man sich über akkustische Hintergrundbegleitung 😉 ). Ich will jetzt nicht zuviel vorwegnehmen, aber ich war spätestens nach dem ersten Kapitel ziemlich gehörnt, da ich von Anfang an Geldmacherei witterte. Trotzig dachte ich mir “David Apsrey, du raffiniertes kleines *’/%$!§?&, als millionenschwerer Unternehmer weißt du natürlich ganz genau wie man den verzweifelten Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Deine Behauptungen teste ich erstmal auf Herz und Nieren!” Sollte David Asprey wirklich Recht behalten und ich “bis zu einem Pfund (ca. 500g) Körperfett am Tag verlieren”, so bin ich die Erste, die diesem Fuchs einen Strauß Blumen ins Silicon Valley schickt. Bis mein Test abgeschlossen ist, bleibe ich skeptisch und kritisch. So jetzt habe ich bereits viel zu viel im Vorfeld preisgegeben, denn mein ausführlicher Erfahrungsbericht soll noch kommen. Bis dahin wollte ich einfach mal ein Paar Rezepte aus seiner “Bulletproof Diät” zusammentragen.

Das erste Rezept, das ich heute mit euch teilen möchte ist sein “shockingly rich chocolate truffle pudding” (dt. unerhört reichhaltiger Schokoladentrüffel-Pudding). Hat er geschmeckt? Leider ja! 🙂 Ich muss sagen, dass dieses Low Carb und paleofreundliche Dessert echt wahnsinnig gut war. Selbst “Normalesser” waren davon begeistert. Also dann….happy cooking!

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Die Rindergelatine von Great Lakes gibt’s übrigens bei iherb.com. Es müsste auch mit Schweinegelatine funktionieren, allerdings habe ich damit keinerlei Erfahrung, da ich kein Schwein esse und aus diesem Grund immer auf Great Lakes zurückgreife. Bei Amazon gibt’s das Produkt auch, allerdings zu einem völlig abgedrehten, astronomischen Preis. Deshalb habe ich euch iherb.com verlinkt. Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne meinen Coupon Code “KAV515″ bei eurer Bestellung eingeben. Damit erhaltet ihr zusätzlich 10% Neukundenrabatt.

Bulletproof Rezept: Reichhaltiger Schokopudding (Low Carb/Paleo)
Serves 8
Leckerer, cremig-schokoladiger Pudding - ohne Milch, Gluten oder Eier! Nährwerte pro Portion: 244 kalorien / 24,3g Fett / 2,0g Kohlenhydrate / 1,8g Eiweiss
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Zutaten
  1. 4 Tassen* Kokosmilch
  2. 4 EL Erythrit ODER Xylit
  3. Flüssiges Stevia nach Geschmack
  4. 1 EL Gelatine vom Weiderind (Bezugsquelle s. Post)
  5. 2 TL Vanille Extrakt
  6. 3/4 Tasse* Kakaopulver ohne Zucker
  7. 4 EL Kerrygold Butter (sehr weich)
  8. 1 EL MCT- Öl
Zubereitung
  1. Eine Tasse der Kokosmilch gemeinsam mit dem Xylit oder Erythrit und der Gelatine in einem Topf auf mittlerer Hitze erwärmen. Stetig rühren bis sich alle festen Bestandteile gut aufgelöst haben. NICHT zum Kochen bringen! Die Mixtur soll lediglich heiß werden.
  2. Die übrigen drei Tassen Kokosmilch in einer separaten Schüssel mit dem Vanilleextrakt, Kakaopulver. der Butter um dem MCT-Öl gut vermischen. Alternativ könnt ihr die Zutaten auch in einem Mixer miteinander verrühren, das geht vielleicht einfacher. Ich habe es händisch in einer großen Schüssel gemacht und es hat gut funktioniert.
  3. Die Kakaomischung nun in den Topf zur heißen Kokosmilch geben, vom Herd nehmen und gut mit einem Schneebesen rühren, bis ihr eine homogene Masse habt. Es sollten keine Klümpchen vorhanden sein.
  4. Anschließend den warmen flüssigen Pudding in 8 kleine Schälchen oder Gläser (sollten min. 180ml fassen können) geben und in den Kühlschrank stellen.
  5. Es dauert ein bisschen bis der flüssige Pudding fest wird, aber macht euch keine Sorgen, das passiert wirklich. Bei mir hat es etwas mehr als eine Stunde gedauert, aber es hat geklappt.
  6. Sobald der Pudding stichfest ist, könnt ihr in aus dem Kühlschrank nehmen und schlemmen! 🙂
Hinweis
  1. * Die amerikanische Tassen-Messbecher bekommt ihr günstig bei Amazon. Alternativ könnt ihr mit einer Tasse messen, die genau 250ml fasst (1 cup = 250ml Volumen).
Adapted from The Bulletproof Diet
Adapted from The Bulletproof Diet
misskay.tv http://misskay.tv/

DISCLAIMER: Ich werde nicht für die Erwähnung des hier vorgestellten Buchs bezahlt oder anderweitig entlohnt. Bei den verlinkten Produkten handelt es sich um Affiliate Links. Affiliate Links dienen zum schnellen Auffinden der Produkte und ich werde am Verkauf beteiligt. Die Produkte können selbstverständlich auch anderweitig gekauft werden. Danke für eure Unterstützung!

9 KOMMENTARE

  1. Mal ne blöde Frage (weil ich mich mit diesen Zuckerersatzzeug nicht auskenne): dieser Xucker enthält angeblich 100g Kohlehydrate auf 100g Portionsgröße, dann sind das doch keine 2 g Carbs bei 4 EL und zweitens frag ich mich, warum man das dann überhaupt ersetzt, dann kann man doch genauso gut Zucker oder Honig verwenden und dann ist es auch nicht low carb. Was hat Xylit also für einen Mehrwert?

    • Hallo Teresa, danke für deine Frage, die ist nämlich überhaupt nicht blöd! In dem Rezept, das aus David Aspreys “Bulletproof Diet” stammt (nicht von mir!), wird statt Tafelzucker oder meinetwegen Honig, entweder XYLIT oder ERYTHRIT benutzt. Diese beiden Stoffe sind sogenannte Alkoholzucker. Ohne jetzt genauer auf den chemischen Prozess einzugehen,kann ich dir schonmal soviel verraten: Alkoholzucker, der wie bei Xylit aus Birkenholz gewonnen wird (bzw. aus Gemüse im Fall von Erythrit) hat zwar Kohlenhydrate, allerdings werden diese NICHT verstoffwechselt. D.h. im Klartext, durch den Einsatz von Alkoholzuckern isst man zwar Kohlenhydrate, da diese aber nicht wie normaler Tafelzucker verstoffwechselt werden, zählen sie in den Makronährstoffen auch nicht als Zucker. In Low Carb – High Fat Diäten, zu denen auch die Bulletproof Diät gehört, setzt man großes Augenmerk auf eine extrem reduzierte Aufnahme von Kohlenhydraten. Deshalb werden Xylit, Erythrit und gerne auch Stevia statt Zucker und Co. eingesetzt. Alles klar soweit? 😉

  2. Ich muss gerade ein wenig Kritik üben, beim Lesen des Artikels ist mir das schon deutlich aufgefallen.

    Ich finde es etwas heuchlerisch das du (Negativ-?)Werbung für die Bulletproof Diät machst, und dabei offensichtlich durch Verwendung von Stichworten (“Bulletproof”, “David Apsrey”) selber versuchst davon zu profitieren (Klicks erzeugen, mehrfach plazierten Amazon Affiliated Links und Gutscheincodes).

    Klar, jeder muss sehen wo er bleibt und das betreiben eines Blogs darf auch gerne entlohnt werden. Dennoch finde ich diese unterschwellig Art und Weise nicht so gut. Nichts für ungut.

    Dennoch möchte ich dir sagen das ich deinen Blog gut finde und weiterhin besuchen werden. Vieler deiner Rezepte habe ich bereits mit Freude nachgekocht.

    Schönen Gruß

    • Hallo HP,
      danke für deine ehrliche Meinung und Kritik, ich weiß es sehr zu schätzen. 🙂 Allerdings kann ich dich beruhigen, denn dies ist kein professioneller Blog, ich vertrete hier lediglich meine persönliche Meinung und Ansichten. Wenn du auf mein “Geschäftsmodell” eingehst, so kann ich dir versichern, dass die daraus resultierenden “Einnahmen” noch nicht mal meine Serverkosten decken. Mal abgesehen davon wurden mehr als 90% der, auf meinem Blog vorgestellten, Produkte aus meiner eigenen Tasche bezahlt. Affiliate-Links setze ich standardmäßig zu den Produkten, die ich gekauft habe bzw. teste und gehe damit offen um. Ungeachtet dessen, ob ich nun einen positiven oder negativen Testbericht abgebe. Übrigens darfst du dich auf mein Endfazit zur Bullet Proof Diät, sowie weiteren Rezepten freuen. 🙂 Hab ne tolle Restwoche! LG, Miss Kay!

  3. Hallo Miss Kay, ich habe jetzt überall nach den Fazit zur Bulletproof Diät gesucht, aber nichts gefunden. Wo ist sie denn? Dein Blog gefällt mir sehr gut, interessante Artikel und gute Rezepte. liebe Grüße Claudia

    • Hallo Claudia,

      danke für deinen lieben Kommentar, sowas liest man natürlich sehr gerne 🙂 Du hast Recht, ich habe keinerlei Fazit verfasst, schlicht und ergreifend, weil auf der Prio-Liste noch andere Punkte drängten (kennst du bestimmt 😉 ). Nichtsdestotrotz ist das eine super Anmerkung und ich werde einen Artikel dazu posten. Wenn du jetzt schon einen schnellen Fazit möchtest: It’s not for me! Für mich persönlich ist die ketogene Ernährung (zu der Bulletproof definitiv gehört), rein gar nichts. Es haben sich bei mir allerlei physische und psychische Nebenwirkungen eingestellt, die mich nach einigen Wochen zum Abbruch zwangen. Ich werde ausführlicher berichten, danke, dass du mich daran erinnert hast. <3 Viele Grüße, Miss Kay 🙂

  4. Ich hab das Buch von der Bulletproof Diät zuhause liegen. Finde es super wie er alles erklärt vor allem mit den verschieden “Viertel” und die verschieden Auflistung zb. die Erklärung mit dem Zucker oder dem Salz.
    Auch wenn es ein “Trend” ist, muss man zugeben das es funktioniert (also bei mir auf jeden fall)

    was mich genervt hat an der Diät sind die disaster pants … aber das hat einfach bewiesen wie abgefuckt mein Stoffwechsel war 😀

    • Hi Elli! Freut mich sehr, dass es für dich funktioniert. 🙂 Ich denke, sowohl die Erfolgsgeschichten, als auch die missglückten Reviews zeigen einfach, dass jeder Mensch einzigartig ist. <3

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